Genutzt wird Twitter aber auch von Personalagenturen, die ihre Stellenanzeigen darüber verbreiten. „Stellen hier zu veröffentlichen,
ist auch gute Werbung für das Unternehmen“, sagt Fährmann. Auf eine Twitter-Anzeige habe er aber noch nie Resonanz bekommen.
Facebook ist eher was fürs Image
Blogs und Facebook stehen für die Experten erst an dritter Stelle der Aktivitäten. Eine eigene Firmen-Website bei Facebook oder
ein Blog dienen vor allem dem Imagegewinn. Beides regelmäßig zu pflegen kostet Zeit. Denn auf Blogs sollten zwei- bis dreimal
pro Woche neue Texte erscheinen. Vor allem bei großen Firmen werden Blogs immer mehr genutzt, um potenzielle Interessenten
anzusprechen. So berichtet McDonald’s-Personalvorstand Wolfgang Goebel in seinem Blog (www.employerbranding-blog.de) aus der
täglichen Praxis. Wer auf Facebook präsent ist, hat zumindest großes Potenzial. Weltweit nutzen über 600 Millionen Nutzer das
Netz, vor allem junge Leute. Dadurch lassen sich hier gezielt Nachwuchskräfte ansprechen. Das Problem: Die eigene Facebook-Seite
muss diesen erst bekannt gemacht werden.
Youtube: Hohe Kosten für Bewegtbilder
Die Krönung der Aktivitäten ist sicher Youtube. Immer mehr Firmen stellen Videos ins Netz, in denen der Geschäftsführer
mit Mitarbeitern und Azubis diskutiert, die Arbeitsbedingungen gezeigt werden oder die Firma vorgestellt wird. „Man erhält
ein Gefühl, wie die Firma tickt“, sagt Heinemann. Leisten können sich das aber meist nur große Unternehmen. Denn eine
aufwendige Videoproduktion kostet bis zu mehreren tausend Euro.
von Alexander Heintze, freier Journalist
Magazin: VerkehrsRundschau
Ausgabe: 20/2011
http://www.verkehrsrundschau.de/